Skiroller ... Rollski ... Ski Roue ... Roller Ski ... Rulleski
Ursprünglich als Sommertrainingsgerät für den Skilanglauf-Spitzensport entwickelt, haben Skiroller oder Rollski mittlerweile auch Hobbysportler erreicht, die Skilanglauf nicht nur im Winter betreiben wollen oder einfach nur einen Ausgleich zum Laufen oder Nordic Walking suchen."Laufen wie auf Schnee" - Skiroller können dieses Skigefühl je nach Bauweise vermitteln.Skiroller sind auf asphaltierten Strecken einsetzbar.

Der erste Rollski wurde in Österreich gesehen. Es bestand aus einem einen Meter langen Skiholm mit 2 großen Rädern. In Deutschland wurde der erste Rollski 1924 in Berlin gesichtet, es handelte sich um einen umgebauten Kinderroller. Bereits 1927 gab es bei Sport Hummel in Innsbruck erste Rollskimodelle zu kaufen. Der nordisch Kombinierte Hermann Raiser aus Böblingen entwickelte in den 1950ern Rollski mit Ballonreifen und Kabelzugbremsen. Diese wurden im Stuttgarter und Schwarzwaldraum eingesetzt. Jedoch fand sich keine Firma für die Serienproduktion in der BRD. In den 1960ern begannen die DDR und Italien mit der Weiterentwicklung. Die erste Serienproduktion von Rollski soll in Skandinavien stattgefunden haben. Seit den 1970ern wurde in der DDR der "Grimmer"-Roller für das Sommertraining der Skilangläufer eingesetzt. Nachdem sich eine Art Standard für die Rollski entwickelt hat, fanden in den 1970er Jahren die ersten Rennen statt.

Classic oder Skating?
Wie im Skilanglauf wird auch im Rollski-Sport zwischen Classic und Skating unterschieden. Jede Technik verlangt eigenes Material, mit einem Kombinationsgerät kann man beide Arten leider nicht zufriedenstellend betreiben. Skating Skiroller sind kürzer und sind mit größeren Rollen ausgestattet als die Classic Skiroller. Zudem haben die Rollski für die klassische Technik Rückrollsperren eingebaut, die für den notwendigen Abdruck sorgen. Mehr unter Rollski 1&1

Bindung, Schuhe, Stöcke
Alle Nordic Pro Skiroller werden mit Bindungen und Schuhen aus dem Skilanglauf ausgerüstet. Du kannst also Deine Langlaufschuhe (SNS, Prolil oder NNN) für das Skirollern nutzen. Neueinsteiger haben die Qual der Wahl, beide Systeme sind ausgereift. Solltest Du bereits Langlaufstöcke besitzen, kannst Du diese bis auf Teller und Spitze auch zum Skirollern verwenden. Unerlässlich sind Hartmetallstockspitzen, die für den Einsatz auf Asphalt konzipiert sind. Mehr unter Rollski Equipment

Fahrspaß auf zwei Rollen
Skirollern ist eine gelenksschonende Sportart für jedes Alter und jedes Leistungsniveau – ein optimales Herz-Kreislauf-Training, das schlank macht, die gesamte Muskulatur stärkt und so den Knochenbau stabilisiert. Und Spaß macht es obendrein. Ist Ihnen Nordic Walking zu wenig intensiv oder nicht dynamisch genug? Spüren Sie beim Joggen Schmerzen in Knie oder Hüfte? Ist Ihnen Inlineskaten vielleicht zu gefährlich? Dann sollten Sie es einmal mit Skiroller laufen versuchen. Das Sommersportgerät der Langlaufelite ist eine Sportart, die den Bewegungsablauf des Skilanglaufens simuliert, aber nicht auf glatten Ski sondern mit dem Rollen, diese Sportart ist nämlich weit anstrengender und konditionsraubender als Walken, aber auch viel gelenksschonender als Laufen. Zudem werden 90 Prozent aller Muskeln beansprucht, jedoch keine einzige Körperpartie überbeansprucht. Und das Wichtigste: Skirollern macht nach Erlernen des komplexen Bewegungsablaufes richtig viel Spaß.

Für Alt und Jung
Ob Profilangläufer, der nach einer Alternative für den Sommer sucht oder Hobbysportler, der sich an der frischen Luft fit halten möchte, bis hin zum sportlichen Anfänger, der nur ein paar überschüssige Kilos los werden möchte – je nach Trainingsintensität sind Skiroller für alle diese Zielgruppen geeignet. Einzige Einschränkung ist das Körpergewicht (nicht schwerer als 120 Kilogramm). Und das Alter spielt keine Rolle. Rollskilaufen trainiert Füße, Waden, Oberschenkel, Gesäß, Bauch und Rückenmuskulatur, Herz- Kreislauf- und Gleichgewichtssystem. Durch die sanfte Bewegung werden die Gelenke geschont. Rollskilaufen ist auch bei Bandscheibenvorfällen, bei Knie- und Hüftgelenkproblemen, bei Übergewicht und Kreislaufproblemen geeignet. Die Rückenmuskulatur als Stützgewebe für die Wirbelsäule wird aufgebaut. Insbesondere die Drehmuskeln der Rückenmuskulatur (Rotatoren) tief in der Rinne zwischen Quer- und Dornfortsätzen der gesamten Wirbelsäule werden trainiert. Damit wird Rückenschmerzen und Bandscheibenvorfällen vorgebeugt, bzw. werden diese gelindert und sogar geheilt. Die Gesäß- und Oberschenkelmuskulatur werden stabilisiert.